Schlesische Bahn, Archivbild: UMWS Tomasz Żak
Im vergangenen Jahr bediente die Schlesische Bahn KSL 23 Verkehrslinien, führte durchschnittlich 572 Verbindungen pro Tag durch und hielt an 230 Bahnhöfen und Zughaltestellen.
Die Erweiterung des Streckennetzes war eine der wichtigsten Maßnahmen der Schlesischen Bahn im Jahr 2025. Im Juni – zusammen mit der sommerlichen Fahrplanänderung – kehrte nach 24 Jahren die Verbindung Tichau/Tychy – Jaschkowitz/Orzesze Jaśkowice (S74) auf die Eisenbahnkarte zurück. Im Juli wurden zwei saisonale Flughafenlinien – S14 und S19 – in den Fahrplan der Schlesischen Bahn aufgenommen, die das Angebot für die Anfahrt mit dem Zug zum Flughafen in Udetfeld/Pyrzowice in den Sommerferien ergänzen. Der größte Erfolg in Bezug auf die Fahrgastzahlen war die Inbetriebnahme der Linie S34 von Tschenstochau/Częstochowa nach Krakau Ende August. Das Jahr der Neuerungen wurde Mitte Dezember mit der Inbetriebnahme der Linie S82 abgeschlossen, die Bismarckhütte/Chorzów Batory mit Chorzewo Siemkowice in der Woiwodschaft Lodz/Łódź verbindet.
Die Inbetriebnahme neuer und saisonaler Linien führte zu einer größeren Anzahl von Fahrten und Verbindungen und damit zu einem Anstieg der Zugkilometer – einer Messgröße für die Transportleistung, die die Gesamtzahl der von einem Zug zurückgelegten Kilometer angibt – von 8,7 Millionen im Jahr 2024 auf 9,6 Millionen im Jahr 2025. Das Jahr 2025 war eine weitere Etappe der Verstärkung der Flotte der Schlesischen Bahn. Neun neue Impuls 2-Züge wurden in Betrieb genommen – drei wurden direkt von der Schlesischen Bahn gekauft und sechs wurden von der Woiwodschaft Schlesien bestellt. Im Jahr 2026 werden weitere 14 Impuls 2-Züge auf die Gleise der Region kommen, und letztendlich wird die Flotte der Schlesischen Bahn um mehr als 30 moderne Fahrzeuge erweitert.
Der Kauf neuer Fahrzeuge war unter anderem dank EU-Mitteln und der Unterstützung aus dem Nationalen Wiederaufbauplan KPO möglich. Der Gesamtwert der Verträge des Unternehmens und der Selbstverwaltung beläuft sich auf fast 1,5 Milliarden Zloty, wovon über 252 Millionen Zloty aus dem Nationalen Wiederaufbauplan stammen: jeweils 126 Millionen für die Woiwodschaft Schlesien und die Schlesische Bahn. slaskie.pl, mi








