Fürstenstein, Graphik: Schloss Fürstenstein
Das Schloss Fürstenstein/Książ in Waldenburg/Wałbrzych erhielt eine Förderung in Höhe von 300.000 PLN vom Ministerium für Kultur und Nationales Erbe im Rahmen des Programms „Denkmalschutz”. Mit diesen Mitteln wird ein fast 100 Meter langer Abschnitt der Schlossmauern auf der Südostseite umfassend renoviert. Es handelt sich um den ältesten Abschnitt der Mauern, teilweise aus dem Ende des 15. Jahrhunderts.
Dieser Abschnitt der Mauer befindet sich im südöstlichen Teil des Schlosses und ist am besten von der Vorburg aus zu sehen. Seine Gesamtlänge beträgt ca. 98 m. Die aus Stein erbaute Mauer ist durchgehend und ihre Höhe hängt von der Geländebeschaffenheit ab, die Steinbalustrade verläuft jedoch auf gleicher Höhe.
Die Mauer in ihrer heutigen Form entstand im Rahmen des großen Umbaus von Fürstenstein,
der von Fürst Hans Heinrich XV. von Hochberg-Pless in den Jahren 1918-1920 an der Stelle der als Relikte erhaltenen Fragmente der aus der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert stammenden Wehrmauern durchgeführt wurde. Aus dieser Zeit ist eine Bastei in der südöstlichen Ecke der Eingangsterrasse erhalten geblieben. Der Mauersockel des im Entwurf berücksichtigten Teils der Mauern stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts.
Ziel der Arbeiten ist es, die bestehende Struktur der Mauern zu verstärken und zu stabilisieren, ihre Tragfähigkeit zu verbessern und die langfristige Haltbarkeit und Sicherheit der Konstruktion zu gewährleisten. Darüber hinaus werden die Mauern konstruktiv vor weiteren Schäden geschützt und gemäß dem Konservierungsprogramm optisch wiederhergestellt. mi








