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Bernd Posselt wurde 70

Bernd Posselt auf dem Sudetendeutschen Tag 2025 in Regenesburg. Foto: Torsten Fricke

Bernd Posselt, Präsident der überparteilichen Paneuropa-Union Deutschland und Mitglied des CSU-Parteivorstandes und Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, wurde am 4. Juni 70. Von 1994 bis 2014 vertrat er Bayern im Europäischen Parlament. Zuletzt machte er Schlagzeilen, weil er mit dem Sudetendeutschen Tag in Brünn an Pfingsten das erste Jahrestreffen der nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Volksgruppe in deren Heimat in der Tschechischen Republik abhielt. Von 1978 bis 1994 war er Pressesprecher und engster Mitarbeiter des österreichischen Kaisersohnes Otto von Habsburg und organisierte für diesen 1979 den ersten Europawahlkampf der Geschichte.


Als Beauftragter der Paneuropa Union für die unterdrückten Völker im damaligen Ostblock knüpfte er Kontakte zu den dortigen Freiheitsbewegungen. Von 1989 bis 1991 nahm Posselt aktiv an vielen demokratischen Revolutionen der Völker im sowjetischen Machtbereich teil, unter anderem in Ungarn, der Tschechoslowakei und dem Baltikum. Als Förderer der ukrainischen Freiheit und russischer Menschenrechtler wurde er 2015 gemeinsam mit 88 anderen Europäern von Wladimir Putin persönlich mit einem Einreiseverbot nach Russland belegt. Bis heute kämpft er als Kolumnist, Buchautor, Redner und Paneuropa-Präsident für weitere Vereinigung Europas insbesondere die Weiterentwicklung der EU zu einem Europäischen Bundesstaat mit gemeinschaftlicher Außen- und Verteidigungspolitik, einem starken Europaparlament und einem supranationalen Institutionengefüge. www.bernd-posselt.de

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Schlesien heute Nr. 1 2025