Impression aus dem ALSTOM-Werk in Königshütte/OS (Chorzów)
Foto: Tomasz Żak / BP UMWS
PKP-Intercity hat eine Vereinbarung zum Kauf von 42 Waggons von der französischen Firma Alstom unterzeichnet. Bei der Ausschreibung hatte sich Alstom gegen die Schweizer Firma Stadler durchgesetzt. Jeder der 42 Waggons wird über 55 Passagiere befördern können. Der Vertrag kann auch durch eine weitere Bestellung über 30 Fahrzeuge verlängert werden. Sein Wert beträgt 4,1 Milliarden PLN für die Grundbestellung. Alstom wird auch für die Wartung der Fahrzeuge verantwortlich sein, wobei die Wartungskosten fast 2,8 Milliarden PLN betragen. Es handelt sich um den größten derartigen Vertrag zur Nutzung von Waggons in der Geschichte Polens der auch die ersten Doppeldecker-Expresszüge in der PKP Intercity-Flotte umfasst. Die neuen Züge werden von Warschau nach Schlesien, nach Krakau, Białystok, Łódź, Danzig und Białystok sowie nach Terespol eingesetzt.
Beim Besuch im oberschlesischen Alstom-Werk, wo die Züge hergestellt werden, erklärte Marschall Wojciech Saługa, die Zugproduktion in Königshütte verkörpere Modernität, großes Potenzial und große Möglichkeiten. Diese Fabrik mit 2.500 Mitarbeitern sei eines der fortschrittlichsten Werke dieses Herstellers weltweit. PKP Intercity hofft, dass in etwa 3,5 Jahren die ersten Fahrgäste die Züge nutzen werden. Laut Vertrag werden alle Züge spätestens Anfang 2032 an den Anbieter übergeben.
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