Adolf Dressler Spaziergang auf dem Feld 1860-1880 Foto: P Wargan MNWR
Bis zum 22. März 2026 kann man im Hauptgebäude des Breslauer Nationalmuseums eine interessante Sonderausstellung „Mikrowelten“ besichtigen. Das kleine Format ist das einzige Merkmal, das alle in dieser Ausstellung gezeigten Bilder verbindet. Keines davon überschreitet die Maße 40 × 40 cm.
Da sie meistens vor den Augen der Betrachter verborgen bleiben, werden sie aufgrund ihrer „Unvereinbarkeit” mit dem Konzept der Dauerausstellungen meist in Lagerräumen aufbewahrt. Gleichzeitig weisen viele dieser Werke ein hohes künstlerisches Niveau auf und überraschen durch ihre komplexe, ja sogar monumentale Komposition, die in einem kleinen Format zusammengefasst ist.
In der Ausstellung sind Werke bekannter polnischer Künstler wie Artur Grottger, Jan Matejko, Aleksander Gierymski, Bolesław Biegas, Eugeniusz Geppert, Henryk Stażewski zu sehen. Es werden dort auch Bilder deutscher Maler wie etwa der Breslauer Künstler: Adolf Dressler (1833-1881) oder Marie Spieler (1845-1913) präsentiert. Andere Werke stammen aus der Feder von heute in Vergessenheit geratenen Künstlern wie Émile De Cauwer, Odo Dobrowolski, Stanisław Dębicki, Stanisław Janowski oder Maria Dulębianka.
„Die Werke beweisen, dass die kleine Fläche die kreative Ausdruckskraft der Künstler, die mit Leinwänden traditioneller Größe in Verbindung gebracht werden, nicht einschränkte und auch kein Hindernis für die Auseinandersetzung mit erhabenen oder gesellschaftlich relevanten Themen darstellte“, so die Ausstellungskuratorin Małgorzata Macura. M. Ilgmann
Mehr unter: mnwr.pl/en/microworlds
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