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Schau zum Schicksal einer Schlesierin in Hirschberg/Jelenia Góra

Begegnung mit einer Hirschberger Familie, Einladung, Foto: Veranstalter

Anlässlich des 100. Geburtstages der bereits verstorbenen Irmingard Gattner zeigt das Riesengebirgsmuseum in Hirschberg (Muzeum Karkonoskie in Jelenia Góra) ab dem 26. September eine Ausstellung, die der Lebensgeschichte dieser Schlesierin und ihrem familiären Hintergrund ein Gesicht gibt: „Begegnung mit einer Hirschberger Familie (1926–1950). Aus dem Leben der Tochter Irmingard“. Mit eindrucksvollen Dokumenten, privaten Gegenständen und einer Auswahl von Aquarellen ihres Vaters Reinhold Bochnig erzählt die Ausstellung von schlesischen Wurzeln, vom Leben in Hirschberg, vom Verlust des vertrauten Umfelds nach 1945 – und von Irmingards stiller Stärke und den Erinnerungen, die sie ein Leben lang bewahrte.


Sie lädt dazu ein, eine Familiengeschichte zu entdecken, die Heimat, Fremdheit, Kunst und Überleben miteinander verwebt. Entstanden ist die Ausstellung aus dem Nachlass der Familie, der sich im Eigentum der Freunde und Förderer der SKWS e. V. befindet, und durch die enge Zusammenarbeit der Museumsdirektorin Julita Zaprucka mit der Vorsitzenden des SKWS-Fördervereins Viola Plump. Die Ausstellung wird bis zum 28. November 2026 zu sehen sein.

Die Vernissage der Schau findet am 26. September um 17 Uhr statt.

(Sh)

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Schlesien heute Nr. 1 2025