Hochzeitskrone, Neumarkter Schatz, Foto: MNWR
„Heiliger Glanz“ – so heißt die Ausstellung, die am 18. September 2026 im Jüdischen Museum in New York eröffnet wird. Ziel der Sonderschau ist es, jüdische und christliche Sakralkunst vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit näherzubringen. Gezeigt werden unter anderem Meisterwerke der Goldschmiedekunst aus dem Schatz der St.-Veits-Kathedrale in Prag sowie die Neumarkter Krone (wahrscheinlich die Hochzeitskrone der ersten Ehefrau Karls IV., Blanca Margarete de Valois), zusammen mit weiteren Exponaten aus dem Goldschatz von Neumarkt/Środa Śląska, der in seiner Herkunft und Geschichte mit den Herrschern Böhmens sowie mit den jüdischen Einwohnern von Neumarkt im 14. Jahrhundert verbunden ist. Die Ausstellung soll die jahrhundertelangen Beziehungen beider Religionen im Kontext künstlerischer Kreise beleuchten, die in unterschiedlichen theologischen und rituellen Rahmen agierten und die Kunst Mitteleuropas prägten. Die Schau dauert bis zum 7. Februar 2027. M. Ilgmann
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