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Die Sanierung des Wahrzeichens der polnischen Moderne auf der Schneekoppe beginnt

Schneekoppe, Foto: UMWD

Die hochgelegene meteorologische Beobachtungsstation des Wetterinstituts IMGW (Obserwatorium) auf der Schneekoppe/Śnieżka wird einer gründlichen Sanierung unterzogen, deren Abschluss für das Jahr 2031 geplant ist. Im Anschluss daran werden Touristen die Berghütte und das Restaurant nutzen können. Der Vertrag über die Durchführung des Projekts, dessen Wert sich auf fast 25 Mio. PLN beläuft, wurde am 9. September während des Wirtschaftsforums in Krummhübel/Karpacz unterzeichnet. 


„Das Infrastrukturministerium unterzeichnet viele verschiedene Verträge, doch darunter befinden sich auch besondere Verträge wie der heutige. Davon werden nicht nur die polnische Wissenschaft und Wirtschaft profitieren, sondern auch Touristen. Es gibt weltweit nur wenige Orte, die so charakteristisch und symbolträchtig sind wie die Sternwarte auf der Schneekoppe. Nun steht uns eine gründliche Sanierung dieses Ortes bevor“, so Infrastrukturminister Dariusz Klimczak.

Das Gebäude entstand in den Jahren 1966–1974 und ist seit über einem halben Jahrhundert ein fester Bestandteil des Panoramas des Riesengebirges. Drei markante Scheiben, eine Stahlkonstruktion, Stahlbeton, Aluminium und Glas machten das Observatorium bereits bei seiner Errichtung zu einem äußerst modernen Bauwerk. Sein Entwurf wurde unter anderem auf der Weltarchitekturausstellung in Mexiko präsentiert.


Heute bedarf das Gebäude einer umfassenden Modernisierung. Der Umfang der Arbeiten umfasst unter anderem die Wiederinbetriebnahme der unteren Scheibe der Wetterstation, die seit 2015 außer Betrieb ist, bauliche Verstärkungsmaßnahmen, die Modernisierung der Fassaden und Dächer, den Austausch aller Fenster und Türen, die Sanierung der Haustechnik sowie umfangreiche Konservierungsarbeiten.

Die Schneekoppe stellt den Auftragnehmer vor außerordentlich hohe Anforderungen. Starker Wind, Schnee, niedrige Temperaturen und eine Höhe von über 1.600 Metern über dem Meeresspiegel führen dazu, dass die Arbeiten unter Bedingungen durchgeführt werden müssen, wie man sie auf einer gewöhnlichen Baustelle nicht vorfindet. Die Bedeutung des Projekts geht weit über das Bauwerk selbst hinaus. Die Schneekoppe wird jedes Jahr von über zwei Millionen Touristen besucht. Gleichzeitig erfüllt die Wetterstation nach wie vor ihre ursprüngliche Funktion – dort werden meteorologische Beobachtungen und Messungen durchgeführt.

„Die Wetterstation auf der Schneekoppe ist ein einzigartiger Ort für die polnische Meteorologie und Wissenschaft, aber auch eines der Wahrzeichen des Riesengebirges und ganz Niederschlesiens. Deshalb hat dieses Projekt eine doppelte Bedeutung. Einerseits müssen wir die Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Gebäudes gewährleisten, andererseits müssen wir seine einzigartige Architektur und seinen Charakter bewahren“, fügte Paweł Gancarz, Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, hinzu.
RP, TVP3, RadioWroclaw, UMWD,mi

Vierter v.l. Infrastrukturminister Dariusz Klimczak, rechts von ihm Marschall von Niederschlesien Paweł Gancarz, Foto: UMWD

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Schlesien heute Nr. 1 2025