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538 Millionen Zloty für die Hochwasseropfer

Hochwasserschäden in Lądek-Zdrój/Bad Landeck 2024, Foto: PAP/Maciej Kulczyński

Seit der Überschwemmung sind zwei Jahre vergangen. Die Betroffenen haben bislang eine halbe Milliarde Złoty an Hilfsgeldern erhalten. 80 % der Leistungen seien bis heute bereits abgerechnet, so Magdalena Stefańska vom Woiwodschaftsamt Niederschlesien. Sie stellte den Abgeordneten des Sejmik den neuesten Bericht über die Hilfsmaßnahmen nach der Flutkatastrophe von 2024 vor.


3.978 Familien haben die Renovierungsarbeiten bereits abgeschlossen und sind in ihrem bisherigen Wohnort geblieben, während 168 Familien im Rahmen der gewährten Beihilfe eine Wohnung oder ein Grundstück erworben haben. Fast 20 % der betroffenen Familien haben die Unterstützung noch nicht erhalten. Die Frist für die Einreichung der Unterlagen sei auf Wunsch der Bewohner selbst verlängert worden, erklärte Magdalena Stefańska.

Im August 2026 deckte das Portal „Wirtualna Polska“ auf, dass 4,5 Millionen Zloty an Fördermitteln für den Wiederaufbau nach der Überschwemmung an Unternehmen geflossen seien, deren Immobilien im Jahr 2024 nicht überflutet worden waren. Darunter befanden sich Unternehmen, die dem Ehemann und einem Nachbarn der Vizepräsidentin der Riesengebirgsagentur für Regionale Entwicklung AG/KARR S.A. gehörten, einer Aktivistin der Bürgerkoalition, die nach dem Bekanntwerden des Skandals aus ihrem Amt entlassen wurde. Auch der Präsident der Agentur, Hubert Papaj, sowie der gesamte Aufsichtsrat verloren ihre Ämter. TVP3

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Schlesien heute Nr. 1 2025