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Ryszard Zembaczyński ist tot

Ryszard Zembaczyński, Foto: Andrzej Grygiel/PAP

Am 7. Mai 2026 verstarb im Alter von 77 Jahren nach langer schwerer Krankheit Ryszard Zembaczyński: langjähriger Woiwode von Opole/Oppeln, Stadtpräsident von Oppeln und Abgeordneter der Woiwodschaft Oppeln. Obwohl der 1948 in Bad Warmbrunn/Cieplice Śląskie-Zdrój geborene Politiker nicht aus der Region stammte, entwickelte er sich im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Woiwodschaft.


Von 1990 bis 1998 war er Woiwode von Oppeln und damit der am längsten amtierende Woiwode im ersten Jahrzehnt der Transformationsphase. Ende der 1990er Jahre setzte er sich intensiv für die Wahrung der Eigenständigkeit dieser Woiwodschaft ein, als Überlegungen aufkamen, Polen in zwölf statt in sechzehn Regionen aufzuteilen.

Im Jahr 2002 wurde er Stadtpräsident von Oppeln und bekleidete dieses Amt bis 2014. Er war zudem Abgeordneter der Woiwodschaft Oppeln: zunächst in der ersten Legislaturperiode auf der Liste der Wahlaktion Solidarność, dann in den Jahren 2014–2018 auf der Liste der Bürgerplattform.

Im Jahr 2008 wurde Ryszard Zembaczyński mit der Ehrenplakette „Für Verdienste um die Woiwodschaft Oppeln“ ausgezeichnet. Er ist den Einwohnern von Oppeln als eine Person in Erinnerung geblieben, die sich intensiv für die Angelegenheiten der Region und ihrer Bewohner engagierte.

Die Beerdigungsfeier findet am 13. Mai statt. Die Trauermesse wird um 13.00 Uhr in der Oppelner Kathedrale zum Heiligen Kreuz gefeiert. Opolskie.pl

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