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Polens Kohleausstieg: SRK organisiert Zechen-Rückbau

Sitz der SRK, Foto: Martin Wycisk

Während in Deutschland das letzte Steinkohlebergwerk im Dezember 2018 schloss, nähert sich der Kohleausstieg in Polen nur langsam. Hierbei spielt die Gesellschaft für Bergwerksrestrukturierung SRK eine wichtige Rolle. Das Beuthener Unternehmen ist für den komplizierten Prozess des Bergwerksrückbaus verantwortlich.


Polen steigt deutlich langsamer aus der Kohle aus als Deutschland – die letzte Grube soll erst 2049 schließen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die staatliche Gesellschaft Spółka Restrukturyzacji Kopalń (SRK) aus Beuthen/OS (Bytom).

Der Kohleanteil an der Stromproduktion sank von 93 Prozent im Jahr 2000 auf 57,1 Prozent im Jahr 2024. Mit dem Rückgang der Förderung schrumpfte auch die Zahl der Beschäftigten deutlich. Besonders betroffen ist Oberschlesien.


Die SRK übernimmt stillgelegte Bergwerke, sichert Schächte, pumpt jährlich Millionen Kubikmeter Grubenwasser ab und bereitet Flächen für neue Investoren vor. Mit EU-Mitteln aus dem „Just Transition Fund“ entstehen auf ehemaligen Zechengeländen neue Projekte – etwa Kultur-, Dienstleistungs- oder Energievorhaben. neueswochenblatt.pl

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