v.l. Finanzminister Andrzej Domański, Vorstandsvorsitzender der Schlesischen Bahn Krzysztof Klimosz, Vorsitzender der Polnischen Bergbaugruppe PGG Łukasz Deja, Gleiwitzer Stadtpräsidentin Katarzyna Kuczyńska-Budka, Marschall Wojciech Saługa, Foto: Andrzej Grygiel/UMWS
Das Gelände des ehemaligen Schachts Bojków in Gleiwitz/Gliwice ist Eigentum der Schlesischen Bahn geworden.
„Investitionen in die Bahninfrastruktur und die systematische Steigerung der Verkehrseffizienz sind von entscheidender Bedeutung für die polnische Wirtschaft. Ebenso wichtig ist eine kluge, verantwortungsbewusste Transformation Schlesiens. Eine solche, die die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung der Region unterstützt” – so Andrzej Domański, Minister für Finanzen und Wirtschaft, der auf der Pressekonferenz am 18. März anwesend war.
Für zwei Grundstücke in Gleiwitz mit einer Gesamtfläche von über 6 Hektar zahlt der regionale Verkehrsträger der Bergbaugesellschaft 17,5 Millionen Złoty. An diesem Standort, in der Bojkowska-Straße 39, wird das Servicezentrum der Schlesischen Bahn entstehen. Der Bau der neuen Halle soll 151 Millionen Złoty kosten. Ein erheblicher Teil der Mittel für die Investition wird aus den Mitteln des Unternehmens stammen, aber Schlesische Bahn/KŚ bemüht sich um eine Förderung von 16 Millionen Euro aus dem Fonds für einen gerechten Übergang.
Das Servicezentrum der Schlesischen Bahn wird ein moderner, ökologischer Komplex sein. Ein Teil der elektrischen Energie wird aus Photovoltaikanlagen gewonnen, Regenwasser wiederum wird zur Pflege des Geländes verwendet und zur Reinigung des für die Fahrzeugwäsche genutzten Wassers aufbereitet. Die Halle selbst wird 9,5 Tausend Quadratmeter groß sein, das entspricht der Fläche von 1,5 Fußballfeldern. Neben dem Werkstattbereich werden Lagerhallen, Verwaltungsräume, Sozialräume sowie Parkplätze für Lieferanten und Mitarbeiter errichtet. Auf dem mehrere Hektar großen Grundstück entsteht zudem ein Gleisnetz zur Durchführung von Reparaturen. Das Projekt in Gleiwitz ermöglicht nicht nur die Wartung des ständig wachsenden Fuhrparks der Schlesischen Bahn, sondern verkürzt auch die Reparaturzeiten und spart Kosten bei den erforderlichen technischen Zugprüfungen. Darüber hinaus werden solche Dienstleistungen auch anderen Verkehrsbetrieben angeboten. Das Servicezentrum der Schlesischen Bahn soll bis Ende 2028 fertiggestellt sein. Dort werden bis zu 150 Personen eine Anstellung finden, unter anderem Mitarbeiter, die aus der Polnischen Bergbaugruppe ausscheiden. Slaskie.pl, mi








