Octavian Ursu mit dem stellvertretenden polnischen Botschafter Jakub Wawrzyniak
Foto: Stadt Görlitz
Bei einem Berlin-Besuch am 7. Juli führte der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu Gespräche im Bundestag und in der polnischen Botschaft. Im Parlament traf er Mitglieder des interfraktionellen Kreises „Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Görlitz–Dresden“ und Regina Kraushaar, Sächsische Ministerin für Infrastruktur. Im Gespräch wurde die aktuelle Entscheidung des Freistaates Sachsen begrüßt, acht Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes bereitzustellen. Damit sollen die Planungen für den Streckenabschnitt zwischen Demitz-Thumitz und Görlitz vorangetrieben werden.
Mit dem stellvertretenden Botschafter Jakub Wawrzyniak, sprach Octavian Ursu über grenzübergreifende Vorhaben wie die Fernwärmeversorgung „United Heat“, das Grundwassermanagement über das Projekt „CrossWater“, die Weiterentwicklung des Personennahverkehrs sowie das gemeinsame Vorgehen zur Errichtung einer weiteren Auto-Brücke über die Neiße.
Weiter sprach der Görlitzer OB in der Hauptstadt mit Carsten Ovens von Elnet-Deutschland über die Aktion „Fragemauer“, eine bundesweite Bildungs- und Dialogkampagne, die auf niedrigschwellige und humorvolle Weise über jüdisches Leben und Israel informiert. Diese Kampagne ist Teil des Themenjahres „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
Anschließend zog Octavian Ursu ein positives Fazit: „Alle Gespräche heute in Berlin heute waren sehr offen und konstruktiv. Es ist mir wichtig, die Bedeutung der Verkehrsanbindung der Europastadt und unsere gemeinsamen Projekte auf allen Ebenen bekannt zu machen und um Unterstützung für den Ausbau der Verkehrsadern sowie die Weiterentwicklung unserer Projekte zu werben“.








