A4 Foto: gemeinfrei
Nach acht Jahren der Analysen und Diskussionen über den Verlauf der erweiterten Autobahn A4 habe die GDDKiA (Generaldirektion für Nationalstraßen und Autobahnen) vor Jahresende endlich bekannt gegeben, wo die Straße auf der alten und wo auf der neuen Trasse gebaut werde, berichtet die Tageszeitung „Gazeta Wyborcza Wrocław” am 8. Januar 2026.
Am Silvesterabend teilte die GDDKiA mit, dass es nach Gesprächen mit den Gemeindebehörden „gelungen sei, viele wichtige Fragen im Zusammenhang mit dem Umbau der A4 zu klären". „Es wurde die konkrete Variante 2.1 empfohlen, für die Umweltverträglichkeitsprüfungen getroffen werden sollen. Das bedeutet, dass die A4 in ihrer derzeitigen Trasse auf der Strecke von Liegnitz bis in die Nähe von Nowa Wieś Kącka modernisiert wird, also etwas näher an Breslau als ursprünglich geplant (in Kostomłoty). Von Nowa Wieś Kącka bis Stare Śleszów (südöstlich von Breslau) wird die Autobahn A4 hingegen bereits auf einer neuen Strecke verlaufen. Auf dem neuen Abschnitt sind unter anderem eine Anschlussstelle zur Schnellstraße S5, die in Richtung Schweidnitz geplant ist, sowie zur im Bau befindlichen Strecke S8 von Breslau in Richtung Glatz vorgesehen. Auf dem alten Abschnitt der Hitler-Autobahn ist nur eine Sanierung geplant, die unter anderem die Überführungen und das Autobahnkreuz bei Bielany direkt im Industriegebiet vor Breslau umfasst. Jetzt wird mit einer zügigen Planung und dem Ausbau der A4 bis 2029 gerechnet.
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