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Das SAFE-Programm wurde unterzeichnet: EU-Milliarden fließen auch an Rüstungsunternehmen in Niederschlesien

Militärfahrzeug P862D.43 Multi Lift von Jelcz während der EUFOR-Mission im Tschad,

Foto: MON/Verteidigungsministerium, www.do.wp.mil.pl , Wikipedia

Das ist auch eine Finanzspritze für Unternehmen in Niederschlesien. Die Mittel fließen unter anderem an die Firma Jelcz. Die Eigentümer der Betriebe, die militärische Ausrüstung herstellen, sagen ganz offen: Ohne diese Gelder wären die Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt. Dank der neuen Mittel soll die polnische Armee neue Drohnensysteme und Kampffahrzeuge erhalten. Außerdem sind Schulungen für Experten sowie die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze geplant.


Jelcz produziert Fahrgestelle für HIMARS-Raketenwerfer sowie Liefer- und Spezialfahrzeuge. Das Unternehmen beschäftigt über 1200 Mitarbeiter, und diese Zahl soll noch steigen, da der Transport im Militär heute zu einem großen Teil auf der Produktion von Jelcz basiert.
„Wir werden unsere Aktivitäten sicherlich noch intensivieren. Wir haben große Pläne für Racibórz/Ratibor, dort möchten wir 40 Fahrzeuge produzieren, dort werden auch Arbeitsplätze entstehen”, so Mariusz Ptak, Vorstandsvorsitzender der Firma Jelcz.

In Czernica/Tschirnau bei Breslau befinden sich die Militärischen Kommunikationswerke. Sie sollen Mittel für die Entwicklung von Systemen erhalten, die für das Anti-Drohnen-Programm von entscheidender Bedeutung sind.


Im Rahmen des SAFE-Programms fließen 180 Milliarden Zloty nach Polen. Wie viel genau die Unternehmen in Niederschlesien erhalten würden, sei ein Geschäftsgeheimnis, so die Vertreter der Rüstungsindustrie. TVP 3

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Schlesien heute Nr. 1 2025