Amerikanische Soldaten – Beispielfoto, Foto: PAP/Darek Delmanowicz
Am 13. Mai gaben mehrere Medien die Entscheidung des US-Kriegsministers Pete Hegseth bekannt, wonach die geplante Entsendung von etwa 4.000 Soldaten der 2. Panzerbrigadenkampfgruppe der 1. Kavalleriedivision nach Polen gestoppt worden sei. Regierende Politiker und Militärs versicherten offiziell, dies sei lediglich eine Folge des Abzugs der US-Streitkräfte aus Deutschland. Während Warschau umgehend das Gespräch mit Washington suchte, wurde vonseiten der Opposition umgehend der Vorwurf laut, wonach die polnische Regierung für diese Krise maßgeblich verantwortlich sei. Die Wende kam am 21. Mai, als Präsident Trump in einem Beitrag auf Truth Social die Entsendung von weiteren 5.000 Soldaten nach Polen ankündigte und diese Entscheidung direkt mit dem Wahlerfolg des von ihm unterstützten StP Nawrocki in Verbindung brachte. Obwohl seitdem bereits einige Tage vergangen sind, fehlt es allerdings nach wie vor an einer klaren Antwort auf die Frage, wie sich die Erklärung des Präsidenten in der Praxis auswirken wird. Nach derzeitigem Stand gilt immer noch die offizielle Stellungnahme des US-Kriegsministeriums, welche besagt, dass die Aussetzung der Ankunft der US-Panzerbrigade lediglich eine vorübergehende logistische Verzögerung sei. Diese sei auf die angekündigte Umstrukturierung und den Abzug eines Teils der amerikanischen Streitkräfte aus Deutschland zurückzuführen und nicht auf den Wunsch, ihre Präsenz in Polen zu reduzieren. Gegenwärtig sind nur 370 Amerikaner dauerhaft in Polen stationiert. Die restlichen 10.000 Soldaten befinden sich in der Rotation. Je nach Zeitraum üben zwischen 8.000 und 10.500 Amerikaner auf polnischen Truppenübungsplätzen. wyborcza.pl








