Olga Tokarczuk auf der ersten Pressekonferenz für Journalisten nach der Nobel-Preisverleihung, Breslau 2019, Foto: Veranstalter
Wie hat sich das Leben der Schriftstellerin nach dem Nobelpreis verändert? Gibt es einen Druck, „nobelpreiswürdig" zu schreiben? Was ist das „Gesetz der Schnalle"? Sprechen die Niederschlesier das schönste Polnisch? Was bedeuten Breslau und Waldenburg für Olga Tokarczuk?
Am 14. Oktober findet in der Jahrhunderthalle in Breslau die offizielle Weltpremiere des Buches „Świata jest za dużo" („Die Welt ist zu groß") von Olga Tokarczuk statt. Wrocław, Wałbrzych, Wygnanów. So lauten die Titel der Kapitel des neuen Buches der Schriftstellerin, die 2019 den Nobelpreis erhielt. Die Juroren der schwedischen Akademie, die diese bedeutendste literarische Auszeichnung vergibt, hoben insbesondere die erzählerische Vorstellungskraft der Autorin von „Die Jakobsbücher" sowie das in ihrem Werk sehr stark präsente „Grenzenüberschreiten als Lebensform" hervor. Beide Merkmale der Literatur von Olga Tokarczuk finden sich auch in dem Roman „Die Welt ist zu groß" wieder. Auf fast siebenhundert Seiten betrachten wir die Geschichte unserer Region und das Schicksal der Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg hierherkamen. Radio Wroclaw







