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Erntedank und eine „35“ in Liegnitz

Magdalena Maruck erinnert an Jürgen Gretschel, der 2027 von der heutigen Stadtbevölkerung zum „Liegnitzer des Jahrtausends“ gewählt wurde.  

Foto: Stanisław Zawadzki   

Mit Pfarrer Jerzy Gansel von Liebfrauen und Pfarrer Cezary Królewicz aus Lauban (Lubań)  wurde am 4. Oktober unter Beteiligung einer Reisegruppe deutscher Liegnitzer am 4. Oktober in Liegnitz wechselseitig in polnischer und deutscher Sprache Erntedank gefeiert. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Chor des Deutschen Freundschaftskreises (DFK) Waldenburg (Wałbrzych). Am Sonntagmorgen fand an der seit 1993 bestehenden Gedenkstätte für die früheren Liegnitzer auf dem Städtischen Friedhof ein Totengedenken statt.     

Doch in diesem Jahr feierte auch der Deutsche Freundschaftskreis (DFK) in Liegnitz sein 35-jähriges Bestehen. Vorsitzender Damian Stefaniak, Enkel des legendären Gründers Jürgen Gretschel (1941-2016), hatte in das Hotel Gwarna eingeladen. Die Autorin Dr. Magdalena Maruck erinnerte in ihrem Vortrag an die Entstehung ihres Buches über den großen Schlesier. Der Liegnitzer Stadtpräsident Maciej Kupaj und Konsulin Marlen Sulzer aus Oppeln, Horst Ulbrich, Vorsitzender des DFK Glatz, Andreas Grapatin vom Grünberger DFK und Inge Rudolph, Vorsitzende der Bundesgruppe Liegnitz, Stadt und Land e.V., gratulierten und überbrachten kleine Aufmerksamkeiten. Mit dem Auftritt der Liegnitzer Musik- und Volkstanzgruppe mit ihren schwungvollen schlesischen Weisen, die Jürgen Gretschel einst initiiert hatte, mündete das Fest bei kulinarischen Angeboten in einen Abend herzlichen und vor allem auch deutsch-polnischen Austausches. Weitere Informationen in der November-Ausgabe von Schlesien heute. 

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Schlesien heute Nr. 1 2025