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Fest der Woiwodschaft Niederschlesien in Waldenburg

Von rechts: Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien Paweł Gancarz, Andrzej Poczobut, Vorsitzender des Sejmik Jerzy Pokój, Foto: UMWD

Anlässlich des 16. Festes der Woiwodschaft Niederschlesien am 17. Oktober füllte sich der Waldenburger Marktplatz mit Attraktionen. Die Einwohner und Besucher lernten regionale Sehenswürdigkeiten kennen und suchten nach Inspiration für weitere Ausflüge. Auch lokale Köstlichkeiten, Wettbewerbe, künstlerische Darbietungen und Angebote für die Kleinsten durften nicht fehlen. Die diesjährigen Feierlichkeiten standen unter dem Motto „Niederschlesien – Zeit für die Familie“ und knüpften an eine Kampagne an, die das gemeinsame Verbringen von Zeit mit der Familie und den Aufbau familiärer Bindungen fördert. Das Fest verband gemeinsames Vergnügen mit der feierlichen Ehrung von Personen, die durch ihr Wirken zur Stärke und Identität der Region beitragen. Ein wichtiger Programmpunkt des Festes war die feierliche Sitzung des Sejmik der Woiwodschaft Niederschlesien im Schloss Fürstenstein/Książ. Während der Sitzung ehrten Vertreter der regionalen Behörden, Ratsmitglieder und geladene Gäste Personen, die sich um die Woiwodschaft verdient gemacht haben.

Die Ehrenbürger-Auszeichnungen „Civis Honorario Niederschlesiens“ erhielten: der belarussische Oppositionelle Andrzej Poczobut – Journalist und Aktivist des Verbandes der Polen in Belarus, Danuta Marosz – langjährige Direktorin des Dramatischen Theaters in Waldenburg/Wałbrzych und posthum Jacek Magiera – Fußballspieler und Trainer.


Von besonderer Bedeutung war die Ehrung von Andrzej Poczobut, dessen Haltung zum Symbol für Unbeugsamkeit und den Kampf um die polnische Identität geworden ist. Als er sich für die Auszeichnung bedankte, wies der Oppositionelle darauf hin, dass seine Geschichte Teil einer größeren Erzählung über Menschen sei, die trotz Druck und Schwierigkeiten die polnische Identität in Belarus aufrechterhalten. Die Feier machte deutlich, dass hinter der Stärke der Region nicht nur ihre Wirtschaft, Infrastruktur und ihr Kulturerbe stehen, sondern auch Menschen, die Mut, Talent und Verbundenheit mit wichtigen Werten verkörpern.


Die Wahl von Waldenburg als Austragungsort der Feierlichkeiten passte hervorragend zum Konzept des Festes. Die Stadt verbindet ihre industrielle Geschichte mit einem reichhaltigen touristischen und kulturellen Angebot. Die Alte Mine, das Schloss Fürstenstein und das nahegelegene Waldenburger Bergland zeigen, wie vielfältig die Orte im Süden der Woiwodschaft sind. In diesem Jahr fand das Fest zudem zu einem für die Stadt besonderen Zeitpunkt statt, da Waldenburg sein 600-jähriges Bestehen feiert.

Das Fest der Woiwodschaft Niederschlesien, das seit 2009 organisiert wird und an den Tag der Heiligen Hedwig von Schlesien, der Schutzpatronin der Region, anknüpft, ist eine Gelegenheit, die regionale Identität gemeinsam zu feiern. UMWD, mi

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Schlesien heute Nr. 1 2025

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