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Jazztopad: wieder Spitzenmusiker in Breslau

William Parker, Foto: Pressematerial, Veranstalter

Die 23. Ausgabe des bekannten Breslauer Jazzfestivals „Jazztopad” findet vom 13. bis 22. November 2026 statt. Der künstlerische Leiter Piotr Turkiewicz lädt alle Jazzfans zu dieser renommierten Veranstaltung ein.

„Seit über zwanzig Jahren basiert das 'Jazztopad' auf der Überzeugung, dass die wichtigsten Dinge in der Musik dann geschehen, wenn Künstler Raum zum Komponieren und zum Eingehen von Risiken haben. Dank des gegenseitigen Vertrauens zwischen Künstlern, Veranstaltern und Publikum ist unser Festival oft ein Ort, an dem neue Projekte präsentiert werden. In diesem Jahr laden wir unter anderem zur europäischen Premiere der Oper von Wayne Shorter und Esperanza Spalding, zu einer Komposition von Nduduzo Makhathini mit dem Lutosławski Quartet sowie zum Trio von William Parker, Hamid Drake und Shabaka ein, ebenso wie zu einem Konzert des neuen Quartetts von Amir ElSaffar. Außerdem tritt die koreanische Improvisatorin DoYeon Kim auf, und bisher in Polen unbekanntes Material präsentieren SUTARInova, Raphael Rogiński sowie Sissel Vera Pettersen mit Meredith Bates. Es sind Künstler, die auf unterschiedliche Weise die Sprache der zeitgenössischen improvisierten Musik erweitern und zeigen, dass die Tradition eine lebendige Quelle dieser Inspirationen bleibt.”


Am 13. November findet um 19 Uhr im Roten Saal des Nationalen Musikforums/NFM die Festivaleröffnung mit der Band SML, einem Ein Quintett aus Los Angeles, bestehend aus Stars der sich dynamisch entwickelnden Jazz-, Improvisations- und Independent-Szene, statt. Am 14. November um 17 Uhr kann man im NFM-Foyer einen Melting Pot (Schmelztigel) Made in Wrocław erleben. Am selben Tag um 19 Uhr treten im NFM-Hauptsaal SutarInova und Shahzad Ismaily mit einer Premiere, anschließend Amir El Saffar Quartet auf. Um 22.30 Uhr können die Fans im Clubcafé Mleczarnia einem CloseUp at Jazztopad mit My Trio, Emmanuel Michael, Solomon Gottfried und Sundogs beiwohnen. Am 15. November treten um 18 Uhr im Schwarzen Saal Dalava und anschließend Lorenzo Bianchi Hoesch sowie Amir El Saffar: Inner Space auf. Am 18. November um 19 Uhr wird das Publikum einem Gitarrenkonzert von Raphael Rogiński: Deep Listening im Roten Saal beiwohnen können. Am 19. November um 19 Uhr erleben die Jazzliebhaber ebenfalls im Roten Saal Darius Jones Trio und anschließend Nduduzo Makhathini mit dem Lutosławski-Quartet.


Zu den wichtigsten Vorstellungen dieser Jazztopad-Ausgabe zählt die Europapremiere der Oper „Iphigenia“ der 2023 verstorbenen Jazzlegende Wayne Shorter. Das Libretto stammt von Esperanza Spalding, die selbst die Rolle der „etwas anderen“ Iphigenie übernehmen wird. Die Oper wird am 20. November um 19 Uhr im NFM-Hauptsaal aufgeführt. Am nächsten Tag ebenfalls um 19 Uhr werden im NFM-Hauptsaal Musho und Hamid Drake, anschließend das DoYeon Kim Quartet auftreten. Am 21. November um 22 Uhr spielen Sissel Vera Pettersen und Meredith Bates im Clubcafé Mleczarnia. Zum Abschluss des Festivals am 22. November treten um 19 Uhr im NFM-Hauptsaal William Parker und Shabaka zusammen mit Hamid Drake auf. Sie beschließen „Jazztopad“ mit einem Konzert, dessen Besetzung drei sehr unterschiedliche Generationen und Klangsprachen zusammenführt. Außerdem laden die Veranstalter am 14./15. sowie 21./22. November traditionell zu speziellen Wohnzimmerkonzerten in Breslauer Privatwohnungen ein. M. Ilgmann

https://www.nfm.wroclaw.pl/en/jazztopad-festival

Esperanza Spalding, Foto: Pressematerial, Veranstalter

Plakat: Veranstalter

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