Sächsisch-schlesische Grenzsteine in der Oberlausitz

Von der Witka bis zur Weißen Elster - Fünfhundert Kilometer Grenzsteinsuche entlang der sächsisch-preußischen Grenze von 1815 – 205 Jahre Grenzsteine Sachsen/Preußen in der Oberlausitz, so lautet das Thema eines Fotovortrags von Hans-Joachim Gawor am 21. Oktober um 18 Uhr im Schlesischen Museum zu Görlitz (Eintritt 5,- Euro).


1815 musste das Königreich Sachsen aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses nahezu zwei Drittel seines Territoriums an Preußen abtreten. Am 21. Mai 1815 ratifiziert Friedrich August I. die Wiener Beschlüsse und entlässt damit seine Untertanen aus der Verpflichtung dem Sächsischen Herrscherhaus gegenüber. Durch die Oberlausitz verlief fortan von Nordwesten nach Südosten eine Grenze. Der nördliche Teil mit Görlitz kommt an die preußische Provinz Schlesien.


Der Königswarthaer Hans-Joachim Gawor ist die fünfhundert Kilometer lange sächsisch-schlesische Grenze von 1815 vom östlichen bis zum westlichen Dreiländereck von 2008 bis 2020 abgegangen. Er suchte mit Gleichgesinnten die ab 1828 aufgestellten alten Grenzsteine. Dabei hat er noch mehr als 2400 Grenzzeichen gefunden und dokumentiert.


Auch die im August 2010 im ausgelaufenen Witka-Stausee wieder aufgetauchten Grenzsteine und deren Verbleib, sowie die Suche nach der versunkenen Nr. 1 werden erläutert. Der Fotovortrag wird mit Zeitdokumenten, Erlebnissen und Anekdoten unterlegt.Gleichzeitig wird sein 2017 im Oberlausitzer Verlag erschienenes Buch „Von der Witka bis zur Weißen Elster“ präsentiert.


Hans-Joachim Gawor am Grenzstein 3 im Witka-Stausee. Foto © Oberlausitzer Verlag

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