Foto: Janusz Turakiewicz
Am 28. Juli 1946 fand im Dorf Kloster auf der Insel Hiddensee die Beisetzung Gerhart Hauptmanns statt. Der Leichnam des am 6. Juni 1946 in Agnetendorf/Jagniątków verstorbenen Nobelpreisträgers war mit einem Sonderzug von Hirschberg/Jelenia Góra nach Berlin überführt worden. Von dort gelangte sein Sarg auf die Ostseeinsel, die der Dichter seit 1885 besucht hatte und wo er seit 1929 ein Sommerhaus besaß.
Anlässlich des 80. Jahrestages der Beisetzung legte eine Delegation der Riesengebirgsgesellschaft in Buchwald/Bukowiec und des Riesengebirgsmuseums in Hirschberg einen Blumenstrauß am Grab nieder und entzündete eine Kerze.
In der Villa „Seedorn“ befindet sich heute das Gerhart-Hauptmann-Museum Hiddensee; dessen Ausstellung unter anderem den letzten Weg des Schriftstellers vom Riesengebirge an die Ostsee sowie seine Beisetzung auf dem unweit des Hauses gelegenen Dorffriedhof dokumentiert. JBT







