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Osthandel rettet deutsche Wirtschaft

Hochhäuser in Warschau Foto: Sh

Die Wachstumsregion Mittel- und Osteuropa beflügelt die deutsche Exportwirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld: Während die deutschen Ausfuhren in die USA und nach China im ersten Halbjahr 2026 zusammen um gut zehn Milliarden Euro zurückgingen, stiegen die Exporte in die 29 Länder des Ost-Ausschusses um fast elf Milliarden Euro auf 154,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem kräftigen Zuwachs um 7,4 Prozent. Damit gleicht die Ost-Ausschuss-Region die Einbußen auf den beiden größten außereuropäischen Märkten mehr als aus. Knapp 19 Prozent des gesamten deutschen Außenhandels entfielen im ersten Halbjahr auf die Ost-Ausschuss-Region. Besonders kräftig wuchsen erneut die deutschen Exporte nach Polen. Sie legten im ersten Halbjahr um 4,5 Milliarden Euro oder 9,2 Prozent auf 53,8 Milliarden Euro zu. Die deutschen Ausfuhren nach Tschechien kletterten sogar um 14 Prozent (+3,7 Milliarden Euro) auf 30,3 Milliarden Euro, nur noch sechs Milliarden Euro weniger als die Lieferungen nach China. Deutlich mehr Waren als im Vorjahr konnten deutsche Unternehmen auch nach Ungarn, Rumänien und in die Slowakei exportieren. Diese drei Länder gehören neben Polen und Tschechien zu den 20 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. Zusammen handelte Deutschland im ersten Halbjahr 2026 allein mit diesen fünf Ländern Waren im Wert von fast 232 Milliarden Euro. Schon in den vergangenen Jahren konnte offensichtlich nur durch den Zuwachs im Osthandel eine Rezession in Deutschland abgewendet werden. oa-ev.de 

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Schlesien heute Nr. 1 2025