N E W S

33. Schlesische Musikfeste abgesagt
Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Kuratoriums „Schlesische Lausitz“ e.V. hat am 22. März 2011 beschlossen, das geplante 33. Schlesische Musikfest 2011 ersatzlos abzusagen.
Am 11. März 2011 erhielt der Präsident des Kuratoriums den „Vollzug Sächsisches Kulturraumgesetz (SächsKRG) Projektförderung durch den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien im Haushaltsjahr 2011, Ihr Antrag vom 17.06.2010 i. V. m. der Änderung vom 18.08.2010“. In diesem Vollzug wurde mitgeteilt, dass von den beantragten 25.000 € lediglich ein Betrag von 11.090 € in Aussicht gestellt wird. Diese Bewilligung erfolge nur, wenn die Gesamtfinanzierung sichergestellt ist. Hierfür ist „bis spätestens zum 25. März 2011 dem Kultursekretariat einen geänderten Ausgaben- und Finanzierungsplan vorzulegen“. Die ersatzlose Absage begründen wir mit der unverständlich späten Entscheidung, die es uns unmöglich macht, innerhalb von 14 Tagen eine komplette Neuplanung des gesamten Projektes vorzunehmen.
12. April 2010

Neuer Termin: 5. Schlesisches Heimatfest in Görlitz
Achtung - Neuer Termin: 21. und 22. August 2010!!!
03. Februar 2010

Breslauer Buchmesse
Vom 3. bis 6. Dezember findet die jährliche Breslauer Buchmesse "Wroclawskie Promocje Dobrych Ksiazek" statt. Bei der Bücherschau, die ebenso eine Verkaufsmesse ist, nehmen auch Verlage teil, die für deutsche Besucher interessant sind. Veranstaltungsort: Breslauer Architekturmuseum, Muzeum Architektury, ul. Bernardynska 5 (Kloster St. Bernhardin).
24.11.09

Kostenlose Internet-Zugänge in Breslau
Im Bereich des Puppentheaters am Rande der Altstadt, am berühmten Rundgemälde "Panorama Raclawice" und bei der Jahrhunderthalle entstanden neue Wi-Fi-Zonen, wo man kostenlos mit seinem Laptop im Internet surfen kann. Seit Kurzem gibt es zweisprachige Hinweisschilder, die auf Polnisch und Englisch den Weg zum nächsten Hot-Spot zeigen. Infos: www.wroclaw.pl
24.11.09

Zugverbindung Dresden-Breslau
Die Zugverbindung Dresden-Breslau soll in Zukunft bis Oppeln erweitert werden. Die polnische Staatsbahn PKP hat angekündigt, entsprechende Früh- und Spätverbindungen in den Fahrplan aufzunehmen.
07.10.09

Straßenbau in Breslau
Im Oktober d. J. sollen die Straßenbauarbeiten in der Nähe des Stadions in Breslau-Masselwitz beginnen. Der Investitionskostenpunkt beträgt 41,5 Mio. Zloty. Die neue Drzymala-Str. wird die Krolewska-Str. mit der Lotnicza-Str. verbinden. Es sollen fünf Fahrspuren aufgebaut werden. Es sind auch ein Fahrrad und Gehweg geplant. Nächstes Jahr sollen die Bauarbeiten fertig sein.
07.10.09

Billig-Flüge nach Kattowitz
Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat eine neue Flugverbindung zwischen Polen und Deutschland eingerichtet. Ab sofort fliegt Wizz Air zweimal wöchentlich mit einem 180sitzigen Airbus A320-200 von Kattowitz nach Memmingen und zurück. Ab Mitte Dezember kommt eine dritte wöchentl. Rotation hinzu, schreibt der Allgäu-Airport. Der Flieger startet zunächst dienstags u. samstags um 12:15 Uhr in Kattowitz und erreicht Memmingen um 13:45 Uhr. Nur 30 min. später tritt der A320 die Rückreise an. Landung in Kattowitz ist um 15:15 Uhr. Mit Beginn des Winterflugplans am 27.10. verschieben sich die Flugzeiten. Der Start erfolgt dann 14:55 Uhr in Kattowitz mit Landung 16:20 Uhr in Memmingen. Zurück 16:45 Uhr, Ankunft in Kattowitz 18:10 Uhr. Ab Dezember auch donnerstags. Die Flüge kosten 12,49 Euro und können auf wizzair.com gebucht werden.
07.10.09

Living History 2.0 - Oberschlesische Geschichte mal anders verpackt!
Im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres "Kultur" wurde im Oberschlesischen Landesmuseum die Internetseite "Living History 2.0" erarbeitet. Das Projekt beschäftigt sich mit Persönlichkeiten, die mit Oberschlesien in Verbindung stehen. Ob König, Heilige oder Dichter – bekannte Persönlichkeiten, aber auch einfache Leute wie Bierbrauer oder Hammermeister. Auf einen Klebezettel mit Namen klicken, um den Steckbrief zu lesen und auf das Foto, wenn Sie eine persönliche Geschichte hören möchten.
19.08.09

Deutsche aus Breslau, Liegnitz und Waldenburg beim Schlesischen Heimatfest
Zur Eröffnung des 4. Schlesischen Heimatfestes in Görlitz in der Halle des "Rosenhofes" mit dem Schirmherrn Oberbürgermeister Joachim Paulick am 5. September 2009 um 12 Uhr werden auch die Vorstände der deutschen Vereine aus Breslau, Liegnitz/Legnica und Waldenburg/Walbrzych kommen. Am Sonnabend wird gegen 14 Uhr der Chor der Deutschen aus Waldenburg und anschließend der Singekreis Markersdorf e. V. auftreten. An zwei Tagen wird jeweils ab 11 Uhr durch Blasmusik, Volkstanz und Chöre beste schlesische Unterhaltung geboten. Höhepunkt am Sonntag ist der Auftritt des Jugendorchesters der Musikschule Fröhlich gegen 16 Uhr.
Pressemitteilung 10.08.09

Freie Fahrt auf der A4 bis nach Krakau
Bis Mitte August wird eine weitere Lücke im Autobahnverkehr zwischen Deutschland und Polen geschlossen. Ein knapp 50 km langes Teilstück der A4 zwischen der Grenze bei Görlitz und Boleslawiec (Bunzlau) soll dann eröffnet werden. Polnischen Pressemeldungen zufolge ist derzeit geplant, in etwa 2 oder 3 Jahren eine geringe Maut auch dieser Strecke einzuführen, wie sie derzeit schon auf der Autobahn zwischen Krakau und Kattowitz erhoben wird. Von Frankfurt/Main über Erfurt und Dresden kann man dann durchgehend auf der Autobahn nach Breslau und weiter nach Krakau fahren. Die A 4 soll künftig von Krakau bis zur ukrainischen Grenze führen. Ein erstes 20 km langes Teilstück soll ebenfalls noch im August fertig gestellt werden, bis 2011 ist dann eine 60 km lange Etappe bis nach Tarnów geplant.
03.08.09

Stadtmuseum Hindenburg/OS sucht Exponate für neue Ausstellung
... über Hindenburger Fotoateliers und Schicksale der Fotografen, die vor 1945 in der Stadt tätig waren. Geografischer Schwerpunkt stellt die Stadt in ihren heutigen Verwaltungsgrenzen dar (mit den in der Zwischenkriegszeit zu PL gehörenden Orten Makoschau, Paulsdorf u. Kunzendorf). Mit dem Projekt soll u.a. an frühere Ateliers wie "Bildermühle", "Frappant", "Germania" und "Glückauf" erinnert werden. Bisherige Recherchen ergaben, dass in Hindenburg bis 1945 knapp 100 Fotografen tätig waren.
Gesucht werden alte Bilder und Postkarten, die von Hindenburger Fotografen erstellt wurden sowie jegliche mit den in der Stadt funktionierenden Fotoateliers verbundene Gegenstände wie z. B. Firmenpapier und Ausstattungselemente der alten Ateliers. Das Museum möchte die Exponate kaufen oder ausleihen. Die für Oktober - Dezember 2009 geplante Ausstellung wird in der Galerie Café Silesia, Dorotheenstr. 6 (ulica 3-go Maja) präsentiert.
Info: Urszula Wieczorek, Tel. (0048) 506 55 79 04, Email: urszulawieczorek@muzeum-miejskie-zabrze.pl

ZDF sucht Zeitzeugen
Für eine Dokumentation sucht das ZDF Zeitzeugen, die Endes des 2. Weltkrieges Schlesien, Ostpreußen, Pommern oder das Sudetenland verlassen mussten und über den schwierigen Neubeginn in West- und Ostdeutschland berichten können.
Ganz besonders sucht das ZDF Ehepaare, die sich unter den besonderen Umständen von Flucht und Vertreibung kennengelernt haben, und bei denen nur ein Partner Vertriebener war.
Weitere Info: ZDF, Redaktion Zeitgeschichte, Kennwort: Vertreibung, 55100 Mainz oder schoebel.s@zdf.de
Pressemitteilung 29.07.09

Einladung zum III. Kulturfestival der Deutschen Minderheit in der Breslauer Jahrhunderthalle
Das III. Kulturfestival der Deutschen Minderheit findet am 12.09.2009 unter der Schirmherrschaft des polnischen Innenministers, Grzegorz Schetyna, und des deutschen Ministers des Inneren, Wolfgang Schäuble, in der Breslauer Jahrhunderthalle statt. Für die Organisation sind der Verband deutscher Gesellschaften in Polen (VdG) und die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Breslau verantwortlich. Es wird mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet...
Weitere Informationen hier.

Der Schlesische Heimatverein Görlitz e. V. bietet eine Busfahrt zum III. Kulturfestival der deutschen Minderheit in der Breslauer Jahrhunderthalle an. Abfahrt ist um 7 Uhr am Kaisertrutz und Rückkehr abends gegen 21 Uhr. Die Fahrtkosten betragen 29,- Euro. Anmeldungen beim Schlesischen Heimatverein Görlitz e. V., Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, Tel. (03581) 40 05 26, info@senfkornverlag.de
Pressemitteilung 28.07.09

Hochwasser in der Grafschaft Glatz
In der Grafschaft Glatz hat sich am Wochenende ein neues Hochwasser ereignet und Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Betroffen sind die Flüsse Glatzer Neiße (Glatz-Wartha), Biele (Landeck-Seitenberg) und Weistritz (Reinerz-Altheide) sowie einige Nebenflüsse. Schwere Zerstörungen wurden aus Glatz, Niederhannsdorf, Rengersdorf, Eisersdorf und Kunzendorf (Biele) gemeldet.
Beim Hochwasser kam es durch tagelange Regenfälle in der Nacht von Freitag auf Sonnabend zu starken Überschwemmungen und einer Flutwelle. Brücken und Straßen wurden zerstört, Häuser standen unter Wasser.
Mehr Infos bei der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza, Foto-Galerie
Auch aus Oberschlesien und Breslau werden schwere Überschwemmungen an Weichsel und Oder sowie Nebenflüssen gemeldet. Seit Dienstag, dem 30. Juni ist im deutschen Abschnitt am Oderbruch die Hochwasserwarnstufe 1.
30.06.09

Kostenloser Notruf für Touristen in Polen
Auch dieses Jahr gibt es in Polen wieder ein Notfalltelefon für Touristen aus dem Ausland. Vom 1. Juni bis 30. September nehmen Servicekräfte täglich von 10-22 Uhr unter den Tel. 0 800 200 300 (kostenfreier Service) und 0608 599 999 (Mobilfunk) die Anfragen ausländischer Reisender in deutscher, englischer und russischer Sprache entgegen.
29.06.09

Musikinstrumente gesucht
Der DFK-Chronstau plant ein Jugendblasorchester aufzubauen. Etwa 15 Kinder und Jugendliche wollen bereits mitmachen. Auch ein Dirigent, der die musikalische Leitung übernimmt, konnte schon gefunden werden. Was fehlt sind noch Blasinstrumente, deren Anschaffung erhebliche Kosten verursacht. Daher sucht man nach gebrauchten Instrumenten.
Kontakt: Christoph Warzecha, u. Ozimska 97, PL 46053 Chronstau, christoph.warzecha@gmail.com
29.06.09

Bundespräsident Köhler
...wird polnischen Medienberichten zufolge am 13. Juli Polen besuchen und mit Präsident Lech Kaczynski zusammen treffen. Dies werde Köhlers erste Auslandsreise nach seiner Wiederwahl sein.
29.06.09

Neue Aussichtstürme in Neustadt/OS
In Neustadt/OS und Umgebung werden drei Aussichtstürme errichtet. Zwei davon, Holztürme, werden eine Höhe von über 15 Metern erreichen. Der eine Turm wird auf dem "Ziegenbock", unweit des St. Joseph-Seminars, aufgestellt. Der zweite Turm wird in Neudeck/Wieszczyna entstehen. Die beiden Türme werden sich auf dem Gebiet des Landschaftsschutzparks im Oppagebirge befinden. Die Baukosten sowie die Kosten für die Gestaltung des Platzes belaufen sich auf 243.000 Zloty
29.06.09

Kostenlose Broschüre mit Breslau-Terminen
Ende April ist eine aktuelle Broschüre mit allen Breslauer Kulturterminen von April bis Oktober 2009 erschienen. Sowohl die Aufführungen der Oper wie die zahlreichen Ausstellungen der vielen Breslauer Museen und auch Musikereignisse, zum Beispiel die Konzertreihe "Wratislavia Cantans" werden hier angekündigt. Die gut aufgemachte Broschüre ist kostenlos erhältlich bei info@senfkornverlag.de
05.06.09

Großes Bierfest in Löwenberg
Die wohl älteste Brauerei Schlesiens feiert dieses Jahr ihr 800jähriges Bestehen. Vor zwei Jahren mußte der Betrieb Konkurs melden. Ab Juni soll der Gerstensaft wieder fließen und auch ein Biermuseum soll in der niederschlesischen Kreisstadt entstehen. Den runden Geburtstag will man mit einem großem Bierfest feiern. Über 20 verschiedene regionale Brauereien aus ganz Polen und Tschechien werden ihre Produkte präsentieren.
05.06.09

Neues Einkaufszentrum in Glatz eröffnet
Im April 2009 wurde in Glatz an der Fernstraße 8 (Breslau-Prag) das neue Einkaufszentrum "Galeria Twierdza Klodzko" (Galeria Festung Glatz) mit rund 40 Geschäften und Dienstleistern auf einer Fläche von über 21.500 Quadratmetern eröffnet.
05.06.09

Heinrich Kroll kommt zum Schlesischen Schlachtfest
Auf Einladung des Schlesischen Heimatvereins Görlitz e.V. wird der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Gesellschaften in Polen, Sejmabgeordneter a.D. Heinrich Kroll zum Schlesischen Schlachtfest am Freitag, dem 6. Februar 2009, 19 Uhr im "Rosenhof" in Görlitz-Biesnitz, Geschwister-Scholl-Straße 15, kommen. (Mehr sh. Heimatverein/Aktuelles)
27.01.09

Neuer Shop "Schlesische Schatztruhe"
Einen neuen Onlineshop der "Schlesischen Schatztruhe" in Görlitz finden Sie ab sofort unter: www.schlesische-schatztruhe.de
03.12.08

Schlesischer Heimatverein Görlitz e.V. gegen Extremismus
Der Schlesische Heimatverein Görlitz e.V. ist empört über den wiederholten Missbrauch schlesischer Symbole, insbesondere der schlesischen Fahne und des Schlesienwappens, durch extremistische und nationalistische Gruppen am Rande des politischen Spektrums. (Mehr sh. Heimatverein/Aktuelles)
02.12.08

Die Breslauer Jahrhunderthalle wird bis 2012 modernisiert. Mit Förderung aus EU-Mitteln soll die Fassade und das Dach erneuert werden. Bauliche Veränderungen wird es auch im Inneren des 1911 bis 1913 nach Plänen von Stadtarchitekt Max Berg gebauten Weltkulturerbestätte geben. Hier sollen zwei Konferenzsäle für bis zu 1.000 Teilnehmer entstehen. An der Pergola sollein ein Restaurant und ein Cafe entstehen.
01.12.08

1892 hatte der Korn-Verlag (Breslau) zum 150-jährigen Bestehen der "Schlesischen Zeitung" ein 340-seitiges Buch über die Geschichte der eigenen Zeitung sowie über die deutsche und europäische Historie während des Zeitraumes von 1742-1892 herausgebracht. Dieses Buch ist nun als Neuausgabe erstellt worden und als digitales e-Buch lieferbar. Ausführliche Einzelheiten sind über www.Raether.de abrufbar.
19.11.08

Zum 100. Geburtstag von Werner Schmauch, dem letzten deutschen Pfarrer in Bad Warmbrunn/Cieplice und letzten Vorsitzenden der schles. ev. Kirchenleitung in Breslau, spielte Jan Tomasz Adamus auf der historischen Heinze-Orgel in Bad Warmbrunn ein "Konzert in Memoriam Werner Schmauch". Dieser musikalische Beitrag zur Deutsch-Polnischen Versöhnung ist auf einer CD erhältlich und ist eine finanzielle Hilfe für die Ev. Gemeinde in Bad Warmbrunn/Cieplice.
Die CD ist für 11.90 Euro erhältlich bei: Schlesische Schatztruhe, info@senfkornverlag.de, Tel. (03581) 40 20 21
02.11.08

Derzeit wird in Absprache mit den Vertriebenenverbänden eine Ausstellung zum Thema "Vertriebene in Mitteldeutschland" erarbeitet, welche im Frühjahr 2009 im Sächsischen Landtag gezeigt wird und die anschließend auch an Schulen und öffentlichen Einrichtungen präsentiert werden soll. Die Projektleitung sucht Exponate wie z.B. originale Ausweisungsbefehle, Armbinden, Spielzeug, besondere Kleidungsstücke, Gepäckstücke, Flüchtlingsausweise, Wohnraumzuweisungen u.ä. Vorerst bitte noch keine Objekte zusenden, sondern nur eine Information bezüglich Verfügbarkeit, Beschaffenheit, Eigentumsrechten und eine Beschreibung der Gegenstände.
Kontakt: Geschäftsstelle der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz, Tel./Fax (0371) 52 12 483
31.10.08

In Oppeln wurde an der Ausfahrtsstraße Richtung Neisse das größte Einkaufszentrum der Region eröffnet. Es trägt den Namen "Karolinka" und breitet sich auf 37.000 Quadratmetern aus. An die hundert Geschäfte warten auf kauflustige Kundschaft. Die größte Nutzfläche hat der Real-Supermarkt.
31.10.08

Das Amphitheater am Sankt Annaberg, mit ihren 47.000 Plätzen eine der größten Freilichtbühnen Europas, zerbröckelt. Für eine Renovierung wären 10 Mio. Zloty nötig.
31.10.08

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 sollen täglich wieder drei Züge zwischen Dresden und Breslau pendeln. Dabei soll es sich um Nahverkehrs-Triebwagen handeln.
31.08.08

Die Polizei nahm einen 15jährigen Schüler fest, der durch einen falschen Bombenalarm in Oberschlesien das größte Einkaufszentrum, das Silesia City Center in Kattowitz lahmgelegt hatte. Es war der größte polizeiliche Einsatz dieser Art in der Geschichte der oberschlesischen Polizei. Binnen von Minuten wurden fast 2.000 Menschen aus den Gebäuden evakuiert.
31.08.08

Neuer Reiseführer Oppeln
Ein reich bebilderter neuer Oppeln-Führer ist in diesen Tagen im Laumann Verlag erschienen. Auf rund 40 Seiten werden die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der alten oberschlesischen Metropole an der via regia von dem jungen, in Oppeln lebenden Historiker Dr. Gerhard Schiller vorgestellt.
In einem Vorwort schreibt der Herausgeber Alfred Theisen u.a. "Zu der von vielen im Westen erst allmählich wahrgenommenen touristischen Perlenkette zwischen Görlitz, Breslau und Krakau gehört auch die heute wieder pulsierende oberschlesische Bezirkshauptstadt Oppeln..."
34 Seiten, 14,8 x 21 cm, 5,90 Euro, Bestellungen an Schlesische Schatztruhe
02.07.08

900 Jahre Ratibor - mit den Augen von Kindern gesehen
Ein CD-Projekt mit deutschsprachigen Grundschülern

Deutsch-polnische Radioredaktion Mittendrin Die deutsch- polnische Radioredaktion "Mittendrin" und 13 Grundschüler haben Ratibor ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht - eine einstündige CD in deutscher und polnischer Sprache. Die CD ist am 14. Juni im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Ratiborer Tage und des 900jährigen Stadtjubiläums präsentiert worden. Wer sie haben möchte, entweder für sich selbst oder vielleicht als Geschenk, der kann sie ab so fort in der Radioredaktion abholen. Mehr Infos auf: www.mittendrin.vdg.pl

Impressionen vom 3. Schlesischen Heimatfest im Rosenhof
Aktueller Beitrag in "Schlesien heute" Nr. 7/2008:
Seite 1, Seite 2, Seite 3 (PDF)
29.06.08

Info und Programm 3. Schlesisches Heimatfest vom 14.-15. Juni 2008 in Görlitz

Beuthen/OS - Kalides Löwe kehrt zurück
Die Warschauer Stadtverwaltung will nach monatelangen Diskussionen der Stadt Beuthen/OS eine Skulptur des schlafenden Löwen von Theodor Kalide zurückgeben und sich mit einer Kopie zufrieden geben. Ursprünglich schmückte der zehn Jahre nach Kalides Tod gegossene Löwe, am Ring ein Mahnmal für die im deutsch-franz. Krieg von 1870/71 gefallenen Soldaten. In den 1950er oder 1960er Jahren war sie unter unaufgeklärten Umständen verschwunden.

Deutsche und polnische Liegnitzer
"30 Jahre Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den polnischen Liegnitzern" ist das Thema eines Vortrages des Vorsitzenden der Historischen Gesellschaft Liegnitz e. V., Sigismund Freiherr von Zedlitz, am Freitag, den 13. Juni 2008, um 19 Uhr im Rosenhof (Geschwister-Scholl Str. 15, Eintritt frei). Es handelt sich um eine Auftaktveranstaltung zum diesjährigen 3. Schlesischen Heimatfest am 14. und 15. Juni. An beiden Tagen wird in besonderer Weise über Liegnitz informiert werden. Neben Oberbürgermeister Joachim Paulick hat daher in diesem Jahr auch der Liegnitzer Stadtpräsident Tadeusz Krzakowski die Schirmherrschaft über das 3. Schlesischen Heimatfest übernommen.
30.05.08

Neues Liederbuch der Oberschlesier aus Oberschlesien Liederbuch OS
Das neue Liederbuch "Stimme des Herzens" erscheint auf Anregung der deutschsprachigen Seelsorge der Diözese Oppeln. Es möchte mit seinem Angebot von 360 modernen und alten Liedern in deutscher und polnischer Sprache helfen im Kreis der Familie, bei Festen und Gemeinschaftstreffen, bei Busfahrten und im Schulunterricht Frohsinn zu wecken. Lieder aus allen Lebensbereichen, von modernen religiösen Songs, Volks-, Kinder-, Schlager-, Tanzliedern bis zu musikalischen Spielen mit einem Vorwort von Erzbischof Alfons Nossol.
383 Seiten, 14,4 x 20,5 cm, zum Preis von 12,90 Euro zu beziehen bei Schlesische Schatztruhe, Tel. (03581) 40 20 21 oder per Email an info@senfkornverlag.de
20.05.08

Kulturmanager(in) in Lubowitz gesucht
Das Oberschlesische Eichendorff-Kultur- und Begegnungszentrum und das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) suchen für den Ausbau der Kulturarbeit eine/n KulturmanagerIn im ifa-Twin-Programm 2008 / 2009. Die Stelle in Lubowitz wird als Stipendium des ifa für den Zeitraum vom 1.Juli 2008 bis voraussichtlich 30. Juni 2009 vergeben. Weitere Info bei Christian Herkt, Tel. + 48 / 32 / 4149208 und siehe Stellenausschreibung.
18.05.08

Erstes zweisprachiges Ortsschild in Oberschlesien
In Oberschlesien sollen in wenigen Wochen erstmals seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Gemeinde Radlau (Radlow) zweisprachige Ortsschilder aufgestellt werden. Rund die Hälfte der Bewohner bekennen sich dort zur deutschen Volkszugehörigkeit.
Nach Angaben von polnischen Medienberichten haben bereits weitere 17 Gemeinden mit deutschen Bevölkerungsanteil zweisprachige Ortsschilder beantragt und sieben weitere bereiten entsprechende Anträge vor.
12.05.08

Schloss Striese, Kreis Trebnitz abgebrannt
Am 26. Februar 2008 verbrannte aus nicht zu klärender Ursache der gesamte Dachstuhl des Ost-West-Flügels des Barockschlosses in Striese (Strzeszow), Kreis Trebnitz (Trzebnica). Auch der umgehende Einsatz der Feuerwehren umliegender Orte und eines Hubbühnenfahrzeuges der Berufsfeuerwehr Breslau konnte die Brandkatastrophe nicht abwenden. Mit Hilfe einer Spendenaktion durch den VSK (Verein zur Pflege schlesischer Kunst und Kultur) sollen Mittel gesammelt werden zur Behebung des Brandschadens.

Spendenkonto: Kontoinhaber VSK,
Konto-Nr. 15 00 41 63, BLZ: 850 50 100,
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, Kennwort: Schloss Striese
Der VSK ist gemeinnützig und kann Spendenquittungen für das Finanzamt ausstellen.

Dokumentationszentrum über Vertreibungen beschlossen
Die Bundesregierung hat am 19. März 2008 die Einrichtung eines Dokumentationszentrums über Vertreibungen in Berlin beschlossen. Das vom Bund der Vertriebenen initiierte Zentrum wird nach der Entscheidung des Kabinetts dem vom Bund getragenen Deutschen Historischen Museum in Berlin angegliedert. Es soll über 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Erinnerung und das Gedenken an das "Jahrhundert der Vertreibungen" wachhalten und zur Versöhnung beitragen.

Bahnverbindung Beuthen-Gleiwitz/OS
Vor kurzem wurde die Bahnverbindung von Beuthen nach Gleiwitz wieder eingeführt. Jeden Tag halten hier nun 42 Züge mehr und der Bahnhof lebt wieder auf. Der heruntergekommene Bahnhof wird zur Zeit renoviert. Das Gebäude mit dem hohen Turm wurde 1920 erbaut.

Barockschloss Braunau ausgezeichnet
Das Barockschloss Braunau (Brunow) im Kreis Löwenberg ist vom Niederschlesischen Tourismusverband als "Beste Herberge des Jahres 2007" ausgezeichnet worden. Noch vor Jahren eine Ruine, habe es sich zu einem gern besuchten Gästehaus - in stilvoller Umgebung eines englischen Parks - gemausert, das allen erdenklichen Komfort bietet und behindertengerecht ist, heißt es in der Begründung.

Deutsche Minderheiten im Internet
Unter www.agdm.fuen.org finden sich seit Ende Januar vielfältige Informationen über die deutschen Minderheiten und Volksgruppen in 24 Staaten Europas und Zentralasiens. Dazu bietet die Seite zahlreiche Links zu weiterführenden Quellen, insbesondere zu den regionalen deutschsprachigen Zeitungen. Alle wesentlichen regionalen Organisationen mit ihren wichtigsten Vertretern und ihrem jeweiligen rechtlichen Rahmen werden genannt.

Programm 3. Schlesisches Heimatfest vom 14.-15. Juni 2008 in Görlitz

Schlesienfahrt der LMS Bonn vom 23.04.-03.05.08
Schlösser in Niederschlesien: Muskau - Stonsdorf - Krieblowitz - Lomnitz - Brieg - Fürstenstein - Frankenstein - Oels. u. a., geplant u. a.: Besichtigung einer Bunzlauer Töpferei, Schlesische Brauerei, Heimatabend
Preis: ca. 700 Euro (Teilnehmerzahl entscheidet) inkl. Busreise, Unterkunft in den Schlössern, Frühstück, Führungen, Eintrittsgelder, Weinprobe. Einzelheiten folgen nach Anmeldung schriftlich.
Ansprechpartner: Michael Ferber, Tel. (0179)4 66 53 58 (abends)

Besichtigungsfahrt Sachsen-Anhalt - Heimatgruppe Habelschwerdt
Vom 7. bis 12. Juli 2008 führt die Heimatgruppe Habelschwerdt die 9. Besichtigungstour in Mitteldeutschland durch. (Kloster Helfta, Lutherstadt Eisleben, Europa-Rosarium Sangershausen, Gradierwerk Kösen, Sonnen-Observatorium Goseck, Naumburg an der Saale, Burg Querfurt...) Interessenten melden sich bitte umgehend bei Werner Taubitz, Brucknerweg 4, 58802 Balve, Tel. (02375) 918 48 27.

Liegnitz ist Thema des 3. Schlesischen Heimatfestes in Görlitz 2008
Liegnitz wird in diesem Jahr ein Schwerpunktthema des 3. Schlesischen Heimatfestes am 14. und 15. Juni 2008 im Görlitzer Rosenhof sein. Nach dem Wegfall der Grenzkontrollen und der absehbaren Fertigstellung der A4 bis zum Bunzlauer Kreuz wird die heute rund 105.000 Einwohner zählende, ehemalige schlesische Bezirkshauptstadt Liegnitz von Görlitz aus in gut 45 Minuten zu erreichen sein. Vor diesem Hintergrund soll beim 3. Schlesischen Heimatfest ausführlich über Liegnitz, seine Geschichte, seine Sehenswürdigkeiten, seine heutigen Bewohner und deren Feste informiert werden. Dazu werden auch besondere Gäste und Kulturgruppen insbesondere Vertreter der deutschen und der ukrainischen Minderheit aus dem heutigen Liegnitz ebenso eingeladen, wie die vertriebenen deutschen Liegnitzer und deren Repräsentanten, die sich heute völkerverbindend in ihrer Heimatstadt engagieren.
Veranstalter ist: Schlesischer Heimatverein Görlitz e. V., Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 26, Fax (03581) 40 22 31.

Leobschütz
Die Stadt Leobschütz bietet für den symbolischen Preis von einem Zloty mehrere Grüfte und zwei Kapellen auf dem Friedhof in der Breslauer Straße zum Verkauf an. Diese sind schön, aber in einem sehr schlechten Zustand, die Kommune hat für eine Renovierung keine Mittel zur Verfügung. Die neuen Besitzer werden verpflichtet die wohl recht hohen Kosten der Sanierung zu tragen. Sie stammen aus der Vorkriegszeit und die Überreste der deutschen Leobschützer, die hier beigesetzt wurden, sollen vor der Verkauf exhumiert werden. Überführt werden sie in eine der Friedhofskapellen, die im Besitz der Stadt bleiben. Wenn neue Besitzer keine Exhumierung möchten, können diese an ihrem alten Ort bleiben.

Oppeln
Während Bauarbeiten wurde unweit der Kathedrale in Oppeln das mittelalterliche Odertor und Überreste der Burg aus dem Mittelalter entdeckt. Der Fund soll für Touristen im Rahmen einer Route zugänglich gemacht und ausgeschildert werden.

Die Landeskrone ruft!
3. Schlesisches Heimatfest am 14. und 15. Juni 2008 in Görlitz (Rosenhof) mit Kultur- und Unterhaltungsprogramm, Verkaufsständen und touristischen Informationen. Alle Schlesier aus Ost und West sind beim großen Schlesierfest in Schlesien herzlich willkommen. Es lädt ein: Schlesischer Heimatverein Görlitz e. V., Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 26, Fax (03581) 40 22 31.

OS Fußballturnier in Rheinberg
Am 30. August 2008 wird in der Fussballwelt-Niederrhein in Rheinberg bei Duisburg ein OS-Fußballturnier im Rahmen des Tags der Oberschlesier organisiert. Wer mitmachen will, kann eine eigene Mannschaft (4 Feldspieler plus Torwart) bis zum 31. März 2008 verbindlich anmelden. Bereits angemeldete Teams: Pierony Duisburg (LdO Duisburg-Süd), Tost OS (Oberschlesier aus Nettetal) Heiligenhaus (LdO Heiligenhaus) und Woischnik OS (Düsseldorf). Anmeldungen per Mail an: fussball@oberschlesien.de oder an LM der Oberschlesier, Bundesverband, Bahnhofstr. 71 in 40883 Ratingen

3. Schlesisches Heimatfest in Görlitz am 14. und 15. Juni 2008
Das 3. Schlesische Heimatfest in Görlitz wird nicht wie bisher geplant am zweiten Augustwochenende, sondern bereits am 14. und 15. Juni 2008 im Görlitzer Sport- und Freizeitzentrum „Rosenhof“ stattfinden. Der Schlesische Heimatverein Görlitz e. V. beabsichtigt wieder ein vielfältiges Kulturprogramm anzubieten, wobei erneut auch Volkstanzgruppen und Chöre der Deutschen aus dem polnischen Nieder- und Oberschlesien auftreten sollen. Schlesische Kultur- und Musikgruppen, Organisationen oder Firmen, die sich an dem Fest beteiligen möchten, können sich wenden an:
Schlesischer Heimatverein Görlitz e. V., Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 26, Fax (03581) 40 22 31.

7. Bürgerreise nach Ratibor 2008
Der Bund Ratibor, die Europa-Union und die Partnerschaftsinitiative Leverkusen-Ratibor planen die 7. Bürgerreise in die schlesische Partnerstadt Leverkusens vom 18. bis 23. Mai 2008. Auf dem Programm stehen: Stadtführung mit Schloßbesichtigung, Fahrten zur Eichendorff-Gedenkstätte in Lubowitz sowie Krakau, Leobschütz und Breslau. Der Preis von 320 Euro beinhaltet Fahrtkosten, ÜN in 3-Sterne-Hotels mit Frühstück sowie deutschsprachige Führungen und Eintritt.
Info: www.ratibor.de oder Andreas Born, Tel. (0228) 66 40 9, email: ratiborreise@leverkusen.com.

Die Kontrollen an Deutschlands Ostgrenzen...
sollen rund zwei Wochen früher wegfallen als bislang geplant. Die portugiesische EU-Ratspräsidentschaft erklärte dazu, der Schengen-Raum könne voraussichtlich schon eine Woche vor Weihnachten um neun Staaten erweitert werden. Damit würden auch die Kontrollen an Deutschlands Grenzen zu Polen und Tschechien noch vor Weihnachten abgeschafft werden.

Schlesische Lebenserinnerungen
Sollte ein Geschichtsfreund seine Lebenserinnerungen oder auch nur Teile davon niederschreiben wollen, dies aber nicht (mehr) können, sei auf einen erfahrenen Landsmann verwiesen, der bei der Abfassung und Niederschrift behilflich sein kann: Dr. Andreas Garitz, Vogelmauer 9, 86152 Augsburg. Er ist der Sohn schlesischer Eltern aus der Grafschaft Glatz und hat in Volkskunde promoviert.

Neue Informationsschilder in Oberschlesien
Braune Informationsschilder, die Besucher zu den wichtigsten Touristenattraktionen führen, setzen sich in Oberschlesien endlich durch. Die Woiwodschaft Schlesien wird auf ihrem Gebiet über 300 Tafeln aufstellen, die es ermöglichen, den Weg zu den Industriedenkmälern zu finden.

Neue Archäologische Ausgrabungen in Bunzlau
Archäologische Ausgrabungen in Bunzlau brachten zutage, das Bunzlauer Keramik fast 200 Jahre älter ist als angenommen. 9.000 gefundene Keramikfragmente belegen, dass die Töpferkunst in Bunzlau bereits seit Ende des 15. Jahrhunderts in voller Blüte stand.

Grube Guido in Hindenburg geöffnet
Die Grube Guido wurde für Touristen offiziell geöffnet. Einem gemeinsamen Projekt der Stadt Zabrze und der Woiwodschaft Schlesien nach soll hier gezielt ein modernes Touristenzentrum entstehen.

Dreikaisereck
Bismarckland - unter diesem Namen wird erneut von dem Vorhaben gesprochen, das einst berühmte Dreikaisereck in einen Touristenmagneten zu verwandeln. Bei Myslowitz trafen sich einst die mächtigen Kaiserreiche der Habsburger, Romanovas und Hohenzollern zusammen. Einst war die Dreikaiserecke eine beliebte Touristenattraktion Deutschlands und wurde jedes Wochenende von Tausenden besucht. Von hier aus konnte man eine herrliche Sicht weit nach Russisch-Polen bis zu den Beskiden genießen.
Nun sollen Gefängnisinsassen, die mit Unkraut verwachsenene Dreikaiserecke räumen und die Städte Myslowitz und Jaworzno wollen um das Dreikaisereck einige hundert Kilometer Fahrradwege bauen.

Sammlung Haselbach digital
4.000 historische Schlesien-Ansichten sind jetzt in Buchform und im Internet verfügbar

Aquarium in Breslau
Ende April wurde in Breslau das Büro- u. Handelszentrum von Leszek Czarnecki "Arkady" (Ecke Powstancow-Slaskich-Str./ ehem. Kaiser-Wilhelm-Str. und Swobodna/Sadowastr.) eröffnet, wo sich auch ein 120.000 Liter Wasser fassendes Aquarium mit bunten Fischen und kleinen (70 cm-langen) Schwarzspitzenhaien (Eulamia Limbata) befindet. Es wird aber jetzt schon seitens der Stadt und des Breslauer Zoos eine Konkurrenz in Form eines großen Aquariums mit Millionen Litern Wasser auf dem Zoogebiet oder auf einem Teil des Terrains des ehemaligen Sleza-Stadions geplant. Dabei sollen die Gewässer Afrikas nachgebildet werden.

In Polen ganzjährig Lichtpflicht
Autos müssen in Polen ab sofort rund um die Uhr mit Abblendlicht fahren. Das sieht eine am 14. April 2007 in Kraft getretene Gesetzesnovelle vor, mit der die Verkehrssicherheit im Nachbarland erhöht werden soll. Verstöße gegen das neue Gesetz können mit 100 Zloty Strafe (rund 25 Euro) geahndet werden, erklärte ein Ministeriumssprecher in Warschau. Allerdings soll in den ersten Wochen nicht allzu hart durchgegriffen werden. Erst einmal wolle man Ausländer noch straffrei informieren, hieß es.
Bisher galt die Lichtpflicht in Polen nur in den Wintermonaten von Oktober bis März.

Suchmeldung
Lothar Kreck - gebürtiger Breslauer, wohnhaft in USA, Washington-State sucht Kontakt zu ehemaligen Schülern der Breslauer Holtei-Schule. Email an: Kreck@wsu.edu

Bis 2015 soll auf dem Glatzer Schneeberg (1.425 m) wieder ein Aussichtsturm errichtet werden. Der frühere Turm unter dem Patronat von Wilhelm I. wurde am 11. November 1973 aus politischen Gründen abgerissen. Bei ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Mitglieder des Verbandes der vier Schneeberg-Gemeinden den Bau einer Aussichtsplattform für Touristen mit Blick auf das Panorama des Glatzer Landes und das nordöstliche Tschechien. Weitere Info: www.grafschaft-glatz.de

TV Silesia - diesen Namen soll ein privater Fernsehsender bekommen, der um die Jahreswende 2007/2008 auf Sendung geht. Täglich 14 Stunden Programm rund um Schlesien lautet der Vorsatz der Ideenträger von TV Silesia.

Am Nachmittag des 8. Februar 2007 war in einigen Städten im Revier ein starkes Beben zu spüren. In Beuthen, Hindenburg, Kattowitz und Königshütte wackelten die Häuser infolge des größten Bebens unter Tage, das je in dem Bergwerk Beuthen-Bobrek verzeichnet wurde. Es ereignete sich in 726 Meter Tiefe. Niemand von den zu der Zeit arbeitenden Kumpels wurde verletzt. Zur Zeit wird nach der Ursache des Bebens ermittelt.

Archäologen stöberten in aus deutscher Zeit stammenden Sammlungen des Ratiborer Museums und sind auf eine Steinkollektion aus Peru gestossen. Wie und wann die 21 Steine nach Ratibor kamen, ist nicht bekannt. In alten Dokumenten sind zu diesem Fund keine Angaben zu finden. Bekannt ist lediglich, dass es in der Vorkriegszeit im Museum keine Sammlungen aus Südamerika gab. Die Archäologen stehen vor einem Rätsel. Das Museum in Ratibor wurde 1920 gegründet. Zu seinem wertvollsten Exponat gehört eine ägyptische Mumie, die Mitte des 19. Jahrhunderts von dem jüdischen Bankier von Rothschild in die Stadt gebracht wurde. Vor dem Krieg hat sich das Museum aus Berlin eine ägyptische Sammlung ausgeliehen, die bis 1945 spurlos verschwand.

1,2 Milliarden Euro EU-Gelder fließen in den nächsten sieben Jahren (2007-2013) in die Woiwodschaft Niederschlesien. Von diesen Mitteln sollen z. B. zwei Drittel der poln. Niederschlesier bis 2010 einen Internetzugang bekommen. Die Ausgaben für den Bau von Straßen sowie den Ankauf von öffentl. Verkehrsmitteln betragen 279 Millionen Euro. Der Tourismus wird mit 72 Mio. Euro gefördert.

Im Turm des Rathauses von Reichenbach/Eulengebirge wurde eine historische Steintafel entdeckt, die höchstwahrscheinlich das Planetensystem darstellt. Bisher konnte man das Entstehungsjahr und die geheimnisvolle Symbolik auf der Steintafel noch nicht vollständig klären. Im Winter ist der Turm am Wochenende von 9 bis 17 Uhr zugänglich.

In Schreiberhau hat als neue Touristenattraktion ein supermodernes "Zentrum der Ökologischen Bildung" seine Tore geöffnet. Unter diesem Namen verbirgt sich ein sechs Millionen Zloty schweres Projekt des Nationalen Riesengebirgsparks. Die Natur steht im Mittelpunkt des Zentrums, das genaue Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt des Riesengebirges vermittelt.

In letzter Zeit wurde mehrfach, und nicht nur in der schlesischen Presse von Raub und mutwilliger Zerstörung von wertvollen Kulturgütern in Schlesien berichtet. Besondere Ziele waren historisch wertvolle Grabdenkmäler und auch einzelne Steinfiguren, die demontiert und im westlichen Kunsthandel vermarktet, wenn nicht einfach brutal zerschlagen wurden. Das deutsche Fernsehen beabsichtigt, einen Film über diese Vorkommnisse zu drehen und damit beizutragen, diesen Dingen Einhalt zu gebieten. Wer Fakten liefern kann, möge sich bitte wenden an: Sigismund Freiherr v. Zedlitz, Oehlertring 53, 12169 Berlin

Die längste Autobahn Polens, die A4 vom Autobahnkreuz Bunzlau bis Krakau, wird noch bis 2010 zur Freude aller Autofahrer gebührenfrei bleiben. Pkw-Fahrer müssen lediglich auf der Strecke von Kattowitz nach Krakau eine Autobahngebühr bezahlen. In zwei Jahren soll die 51 Kilometer lange, nach Görlitz führende Strecke fertiggestellt werden. DAnn wird man von Krakau über Breslau und Dresden nach Brüssel fahren können.

Die Entstehung eines Gondelaufzuges in Bad Flinsberg scheint auf einem guten Weg zu sein. Der entsprechende Notariatsakt wurde unterschrieben und ein neuer Investor will im Herbst kommenden Jahres die Gondel in Betrieb setzen. Später ist der Bau eines Hotel- und Gastronomiekomplexes geplant.

Anfang November unterzeichnete die Stadt Hindenburg und das Marschallamt der Woiwodschaft Schlesien einen Vertrag, der ein attraktives Bergbaumuseum im Hindenburger Schacht "Guido" ins Leben rufen soll. Im nächsten Jahr wird nach Plan der Stadt Hindenburg der Schacht für Besucher zugänglich sein. Guido soll in ein attraktives Freizeit- und Kulturzentrum umgestaltet werden. Man spricht davon, daß unter Tage ein Kino, ein Theater, Läden, Restaurants und Pubs eingerichtet werden.

Die Untersuchungen der Fachhochschule in Breslau zu der Einsturzursache der Messehalle in Kattowitz, im Januar diesen Jahres, haben frühere Vermutungen bestätigt, daß Konstruktionsfehler der Grund für die Katastrophe waren. Die tragenden Elemente der Halle waren nicht widerstandsfähig und die Dachkonstruktion war mangelhaft. Die Polizei hat bereits vor Monaten die Projektleiter der Halle inhaftiert. Das Dach der Messehalle in Kattowitz stürzte am 28. Januar während einer internationalen Taubenzüchterausstellung ein. Die Katastrophe forderte 65 Tote und 144 Verletzte. Vor dem Kattowitzer Landgericht laufen derzeit die ersten Prozesse, in denen die Opfer Entschädigung fordern.

Die Beendigung der Renovierung des Ratiborer Piastenschlosses soll vorraussichtlich 2010 erfolgen. Die Revitalisierung des Schlosses und die Errichtung eines ,,Zentrums des Kulturerbes der Mährischen Pforte" in seinen Gemächen gehört zu den Projekten von höchster Priorität. Die Einbeziehung der Schlossrenovierung auf die Liste der wichtigsten Projekte haben jüngst Führungskräfte aus westlichen Gemeinden und Kreisen der Woiwodschaft Schlesien einstimmig be schlossen.

Die "Vereinigung der Heimatfreunde am Mittelrhein" (Bingen) verlieh am 2. Juli Dr. Helmut Neubach den Heimatliteraturpreis 2006.

Die Schlesische Universität in Kattowitz und die Schlesische Bibliothek arbeiten derzeit an einem gemeinsamen Projekt unter dem Namen Schlesische Digitale Bibliothek. Über 20 Wiegendrucke kann man bereits via Internet lesen. Die Bibliothekleiter haben angekündigt, daß in den kommenden Jahren etwa 100.000 Titel in der virtuellen Bibliothek freigestellt werden. Die Adresse lautet: www.bg.us.edu.pl

Unter: www.gosilesia.pl findet man Informationen rund um den Tourismus in der Woiwodschaft Schlesien. Dieser Service wurde vom Marschallamt Kattowitz vorbereitet und liefert interessante Informationen auch in deutscher Sprache.

Bei dem Wiederaufbau des Rathauses in Leobschütz wurden Keller entdeckt, die den mittelalterlichen Ursprung des Gebäudes bestätigen. Außerdem wurden historische Keramikgegenstände gefunden, die rekonstruiert und dem Leobschützer Museum übergeben wurden.

Während der Bauarbeiten am ehemaligen Oberen Schloss in Oppeln hat man geheimnisvolle Kellerräume entdeckt. Diese Räume sollten umgehend durch Archäologen begutachtet werden, aber die großen Mengen von Schutt hatten die Arbeiten verschoben. Die Entdeckung ist deshalb geheimnisvoll, weil in keiner der Publikationen über Oppeln auf irgendwelche Kellerräume im Bereich des früheren Oberen Schlosses verwiesen wird. Es besteht auch eine Schnittzeichnung des Turmes aus dem Jahr 1844, aber diese Räume wurden darauf nicht gezeigt, obwohl sie angeblich aus dem XVII. Jh. stammen.

Übrigens ist es kein böser Wille, daß die Bahn statt Breslau konsequent Wroclaw verwendet. Das hat nichts mit schlesischen oder früheren deutschen Befindlichkeiten zu tun, sondern beruht auf einer bereits seit Jahrzehnten bestehenden internationalen Vereinbarung, nach der alle europäischen Bahnunternehmen in Fahrplänen und auf Fahrkarten die Reise-Orte grundsätzlich in der jeweiligen Landessprache angeben. Deshalb fahren von Görlitz aus auch keine Züge nach Ostritz, sondern korrekterweise nach "Krzewina Zgorzelecka", und nicht nach Breslau, sondern nach dem so heißenden "Wroclaw". (entnommen aus "Sächsische Zeitung" vom 27.02.06)

Die Entdeckung von Fragmenten eines mittelalterlichen Lazaretts in Breslau sind eine wahre archäologische Sensation. Das Grab Christi-Lazarett mit einer Kinderstation wurde um das Jahr 1411 erbaut und war damals mitteleuropaweit die einzige Einrichtung dieser Art. Es befand sich an der Ecke der Nikolaistraße/Karlstraße und seine gotischen Mauern wuden beim Aufbau des bis heute an dieser Stelle stehenden klassizistischen Gebäudes verwendet. Die Archäologen waren verblüft über den Fund, denn die Keller und viele Räume des Lazaretts sind in einem hervorragenden Zustand. Alleine der Keller umfasst eine Fläche von 400 Quadratmetern. Nun wird die Suche nach weiteren mittelalterlichen Relikten fortgesetzt.

Während archäologischer Arbeiten in der Kirche am Gipfel des Zobtens wurden unter dem Fußboden die Überreste einer mittelalterlichen Burg entdeckt. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert zerstört und bestand aus einem Turm und Wohnbereichen. Auf dessen Stelle wurde zwei Jahrhunderte später die bis heute bestehende Kirche erbaut. Der interessante Fund bleibt den Touristen erstmals vorenthalten, weil es an Finanzmitteln für die Sicherung der restlichen Mauern fehlt.

Einen Meter hoch ist der Gedenkstein, den man kürzlich, noch geradeso im Jubiläumsjahr, in den unterirdischen Gängen und Flüssen von Bunzlau entdeckt hat. "Friedrich Schiller" steht darauf, von wann bis wann der deutsche Dichter lebte und dass sein Tod nun hundert Jahre her sei. Erstmal in den Garten des Bunzlauer Stadtmuseums schleppte man den Sandsteinblock mit der teils schlecht lesbaren Inschrift zu Schillers Ehren, der nun selber ein Jahrhundert alt ist. Wie der 1905 gestiftete Stein jedoch in die Kanalisation gelangte, wo er vorher im Ort stand und warum es keine Hinweise über ihn in der Bunzlauer Stadtchronik gibt, ist (noch) nicht bekannt. Vielleicht können sich ehemalige Bewohner der niederschlesischen Stadt an ihn erinnern? Wer Hinweise hat, kann sich ans Keramikmuseum Boleslawiec, Abteilung Stadtgeschichte, wenden: Muzeum Ceramiki, Dzial Historii Miasta, ul. Kutuzowa 14, 59-700 Boleslawiec, Tel.: 0048/75 644 22 00, poczta@muzeum.boleslawiec.net

Künftig alle zwei Monate sind die Aktivitäten des Wirtschaftsclubs Sachsen - Schlesien (sh. SH 9+11/2005) in einem Newsletter auf www.viaregia.info nachlesbar. Mit einem Jahresrückblick möchte die Mittelstandsvereinigung ab dem 15. Dezember ihre Tätigkeitsfelder vorstellen.

Interview zum "Schlesiertreffen" 2005 mit Alfred Theisen

Mit der Vorwahl 01071 sind Ferngespräche aus Deutschland nach Polen fast genauso preiswert wie innerdeutsche Telefonverbindungen. Je nach Tagestarif kann man für wenige Cent pro Minute nach Breslau, Oppeln oder Warschau telefonieren.

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